Kevin Holland: Wenn ich den nächsten Kampf gewinne, kann ich wieder Arschloch sein
Im vergangenen Jahr gehörte Kevin Holland mit fünf Siegen in sieben Monaten zu den Aufsteigern des Jahres in der UFC. Davon ist derzeit wenig zu sehen. Zwei klare Niederlagen gegen Derek Brunson und Marvin Vettori stoppten den Aufwärtstrend des Amerikaners, der nun wieder neu angreifen will, schließlich will er auch endlich wieder seinen Mund aufmachen können.
Der 28-Jährige war als Gastkämpfer bei UFC 265 in Houston und sprach über die Veränderungen in den letzten Monaten, die er für den nächsten Schritt seiner Karriere vorgenommen hat. Holland will nämlich wieder sehr aktiv im Octagon sein, dafür muss er jedoch seine größte Schwäche beseitigen.
„Ich muss Grappling im Schlaf beherrschen“, sagte Holland den Journalisten. „Wenn ich Grappling zu meiner zweiten Natur mache, wird der Terminplan wieder voll. Jedes Wochenende, wenn es geht.“
Dem 28-Jährigen mit den langen Gliedmaßen wurden von Brunson und Vettori die Grenzen aufgezeigt. Mit Takedowns und Kontrolle am Boden bestimmten sie die Duelle gegen Holland, der sich seitdem die Hilfe der früheren UFC-Champions Daniel Cormier und Johny Hendricks geholt hat, um sein ringen zu verbessern.
„Wenn ich das große Ringen-Loch mal gestopft habe, sehe ich nicht mehr viele Lücken in meinem Game“, so Holland weiter. „Ich muss mich nur weiter verbessern, alles andere kommt dann von ganz allein.“
Denn schließlich muss sich Holland seit den Niederlagen verbal sehr zurückhalten. Sonst immer für sein großes Mundwerk bekannt, kann der 28-Jährige nach den klaren Rückschlägen nicht wie sonst verbal auftreten. Das soll sich bald wieder ändern. Nachdem er Kyle Daukaus am 2. Oktober besiegt hat, will „Big Mouth“ zu alter Stärke zurückkehren.
„Wenn ich den Sieg geholt habe, kann ich wieder ein komplettes Arschloch sein“, scherzte Holland.
