Ghita und Verhoeven bei Glory
Für viele Experten war es nur eine Frage der Zeit, wann sich der K-1-Veteran Daniel Ghita sich dazu entscheiden würde, bei Glory einen Vertrag zu unterschreiben. Schon vor einigen Monaten hatte sich die Fachwelt gewundert, warum sich Ghita nicht, wie die restlichen Top-Stars, für einen Wechsel zu Glory entschieden hatte.
Doch ganz so reibungslos scheint der jetzige Transfer nicht über die Bühne gegangen zu sein, denn nach dem letzten K-1-Event (GnP berichtete) soll es, unseren internen Quellen zufolge, zu einer verbalen Auseinandersetzung am Telefon zwischen dem Management von Ghita und SuperKombat-Chef Eduard Irimia gekommen sein. Eine Aktion, die nicht nur in Rumänien für Unmut gesorgt hatte.
Trotz alledem hat sich Ghita schlussendlich für Glory entschieden und sieht dies als sportlich klügste Entscheidung. Der Rumäne ist jedoch nicht der einzige Neuzugang, den der Leader in Sachen Standkampf zu verkünden hat.
Neben Ghita hat sich Glory auch die Dienste von Rico Verhoeven aus dem Team „Full Kick“ gesichert. Der 23-jährige Holländer gilt als großes Talent und hat bisher ganze 37 seiner 44 Kämpfe für sich entscheiden können. Unter seine Siegen fallen Erfolge über Athleten wie Hesdy Gerges, Ben Edwards, Filip Verlinden oder Petar Majstorovic.
Wie Ghita war auch Verhoeven in diesem Jahr bei der Rückkehr von K-1 in Madrid aktiv. Dort musste sich der "Prince of Kickboxing" allerdings durch eine geteilte Punktentscheidung gegen Sergey Lashchenko geschlagen geben.
Nach der Verpflichtung dieser beiden Kämpfer sind derzeit fast alle Top-Schwergewichtler bei Glory unter Vertrag. Eine Tatsache, die es K-1 und SuperKombat nicht gerade einfacher macht, wenn es darum geht, ein attraktives sowie ein top besetztes Kampfprogramm aufzubieten.
