Die Ultimate Fighting Championship (UFC) hat sich als Spitzenreiter im Bereich des Mixed Martial Arts (MMA) etabliert. Das UFC-Ranking spiegelt die Leistungen der besten Kämpfer in diesem Kampfsport wider. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Top-Kämpfer und ihre Positionen in der aktuellen Rangliste für 2025.
Die UFC bietet zwölf Gewichtsklassen, acht für Männer und vier für Frauen. Von Schwergewicht bis Fliegengewicht bei den Männern und von Federgewicht bis Strohgewicht bei den Frauen zeigt sich die Vielfalt des Sports. Jede Klasse hat ihren eigenen Champion und eine Liste von Herausforderern, die um den Titel kämpfen.
Das Ranking-System der UFC basiert auf einem komplexen Verfahren, bei dem ein Gremium aus Medienvertretern die Leistungen der Kämpfer bewertet. Faktoren wie Siege, Niederlagen und die Art des Kampfausgangs fließen in die Bewertung ein. Champions stehen automatisch an der Spitze ihrer Gewichtsklasse, während andere Kämpfer basierend auf ihren Leistungen eingestuft werden.
Die UFC beherbergt einige der talentiertesten Kämpfer der Welt. In den verschiedenen Gewichtsklassen ragen besonders drei Namen heraus, die für ihre außergewöhnlichen Leistungen bekannt sind.
Conor McGregor, geboren am 14. Juli 1988 in Irland, ist einer der bekanntesten UFC-Kämpfer aller Zeiten. Als erster Kämpfer, der gleichzeitig Titel in zwei Gewichtsklassen (Feder- und Leichtgewicht) hielt, hat er die Popularität der UFC weltweit gesteigert.

Sein markantes Trash-Talking und sein Kampfgeist machten ihn zu einer internationalen Ikone.
Jon “Bones” Jones, geboren am 19. Juli 1987 in den USA, ist ein herausragender UFC-Kämpfer und gilt als einer der besten MMA-Athleten aller Zeiten. Der Amerikaner dominierte die Halbschwergewichtsklasse über ein Jahrzehnt und setzte seine Karriere erfolgreich im Schwergewicht fort, trotz Herausforderungen außerhalb des Käfigs.

Khabib Nurmagomedov, geboren am 20. September 1988 in Russland, beendete seine Karriere ungeschlagen mit einer perfekten Bilanz von 29 Siegen. Der russische Kämpfer ist bekannt für seine herausragenden Fähigkeiten im Ringen und seine Dominanz im Leichtgewicht, die ihn zu einer UFC-Legende machten.

Georges St-Pierre, geboren am 19. Mai 1981 in Kanada, ist einer der angesehensten MMA-Kämpfer aller Zeiten. Der Kanadier gewann Titel im Weltergewicht und später im Mittelgewicht und wird für seine technischen Fähigkeiten, seine Disziplin und sein sportliches Verhalten bewundert.

Anderson Silva, geboren am 14. April 1975 in Brasilien, ist eine Legende im MMA. Der Brasilianer dominierte die Mittelgewichtsklasse über Jahre hinweg und hielt den Titel für die längste Zeit in der UFC-Geschichte. Sein einzigartiger Kampfstil und seine Präzision machen ihn zu einem der besten Kämpfer aller Zeiten.

Ronda Rousey, geboren am 1. Februar 1987 in den USA, war die erste weibliche Champion in der UFC und ein Pionier des Frauen-MMA. Die Amerikanerin erlangte weltweite Bekanntheit durch ihre schnellen Siege und ihren ikonischen Armbar-Submission-Move.

Amanda Nunes, geboren am 30. Mai 1988 in Brasilien, ist eine der dominantesten Kämpferinnen in der Geschichte der UFC. Die Brasilianerin ist die erste Frau, die gleichzeitig Titel in zwei Gewichtsklassen (Bantam- und Federgewicht) hielt, und wird oft als die beste MMA-Kämpferin aller Zeiten angesehen.

Daniel “DC” Cormier, geboren am 20. März 1979 in den USA, ist einer der erfolgreichsten Kämpfer in der UFC-Geschichte. Der Amerikaner gewann Titel im Halbschwer- und Schwergewicht und brachte seine Erfahrung als Ringer bei den Olympischen Spielen in den Käfig ein.

Stipe Miocic, geboren am 19. August 1982 in den USA, ist ein außergewöhnlicher Schwergewichtskämpfer und hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Schwergewichtsklasse. Der Amerikaner ist bekannt für seine Vielseitigkeit und seine bescheidene Art.

José Aldo, geboren am 9. September 1986 in Brasilien, dominierte das Federgewicht über Jahre hinweg und gilt als einer der technisch versiertesten Kämpfer in der UFC-Geschichte. Der Brasilianer wird für seine Schnelligkeit, Präzision und Kampfkraft gefeiert.

| Kämpfer | Gewichtsklasse | Titel seit | Titelverteidigungen |
| Conor McGregor | Leichtgewicht & Federgewicht | November 2016 | 0 |
| Jon Jones | Schwergewicht | März 2023 | 0 |
| Khabib Nurmagomedov | Leichtgewicht | April 2018 | 3 |
| Georges St-Pierre | Weltergewicht & Mittelgewicht | Dezember 2017 | 9 |
| Anderson Silva | Mittelgewicht | Oktober 2006 | 10 |
| Ronda Rousey | Bantamgewicht | Februar 2013 | 6 |
| Amanda Nunes | Bantamgewicht & Federgewicht | Juli 2016 | 5 |
| Daniel Cormier | Halbschwergewicht & Schwergewicht | Mai 2015 | 4 |
| Stipe Miocic | Schwergewicht | Mai 2016 | 4 |
| José Aldo | Federgewicht | November 2010 | 7 |
Diese UFC-Champions repräsentieren die Spitze ihrer jeweiligen Gewichtsklassen und begeistern Fans weltweit mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten im Oktagon.
Das UFC-Ranking ist ein komplexes System, das die Leistungen der Kämpfer bewertet. Es basiert auf verschiedenen Faktoren und spielt eine wichtige Rolle für die Karrieren der Athleten.

Ein ausgewähltes Medien-Panel ist für die Erstellung des UFC-Rankings verantwortlich. Journalisten bewerten die Kämpfer basierend auf ihren jüngsten Leistungen. Diese subjektive Einschätzung fließt in die Rangliste ein und wird regelmäßig aktualisiert.
Die Bewertungskriterien für das UFC-Ranking sind vielfältig:
Aktuelle Leistungen haben dabei mehr Gewicht als ältere Ergebnisse. Vorzeitige Siege und Kämpfe in großen Organisationen werden höher bewertet.
Titelverteidigungen sind ein entscheidender Faktor im UFC-Ranking. Sie zeigen die Konstanz und Dominanz eines Champions. Erfolgreiche Verteidigungen festigen die Position an der Spitze der Rangliste und erhöhen das Prestige des Titelträgers.
Das UFC-Ranking dient als Orientierung für Kampfpaarungen, hat aber keinen bindenden Charakter. Die endgültige Entscheidung über Kämpfe liegt bei der UFC selbst. Der Algorithmus wird ständig angepasst, um ein möglichst realistisches Abbild der Kräfteverhältnisse zu schaffen.
Die UFC bietet eine faszinierende Welt der MMA-Meister. In elf Gewichtsklassen kämpfen die besten Athleten um den begehrten Titel. Hier ein Überblick über die aktuellen UFC-Champions:
| Gewichtsklasse | Titelträger | Alter | Nationalität |
| Schwergewicht | Jon Jones | 36 | USA |
| Halbschwergewicht | Alex Pereira | 36 | Brasilien |
| Mittelgewicht | Dricus du Plessis | 30 | Südafrika |
| Weltergewicht | Leon Edwards | 32 | England |
| Leichtgewicht | Islam Makhachev | 32 | Russland |
| Federgewicht | Ilia Topuria | 27 | Georgien/Spanien |
| Bantamgewicht | Sean O’Malley | 29 | USA |
| Fliegengewicht | Alexandre Pantoja | 33 | Brasilien |
Bei den Frauen dominieren drei Kämpferinnen die UFC-Szene:
Jede Gewichtsklasse hat ihre eigenen Grenzen. Das Schwergewicht erlaubt ein Kampfgewicht bis 120,2 kg, während das Strohgewicht der Frauen auf 52 kg begrenzt ist.
Die UFC-Champions beeindrucken mit ihren Leistungen. Islam Makhachev verteidigte seinen Titel im Leichtgewicht bereits dreimal. Zhang Weili sicherte sich bei UFC 292 und UFC 300 erfolgreich ihren Titel. Sean O’Malley, der neue Star im Bantamgewicht, gewann seinen Titel bei UFC 292 und verteidigte ihn bei UFC 299.
Die Zukunft verspricht spannende Kämpfe. Raquel Pennington wird ihren Bantamgewichts-Titel gegen Julianna Peña bei UFC 307 verteidigen. Alex Pereira bereitet sich auf seine nächste Titelverteidigung bei UFC 303 vor. Die Welt der UFC-Champions bleibt dynamisch und voller Überraschungen.
Die UFC-Geschichte ist geprägt von beeindruckenden Titelverteidigungen und legendären Siegesserien. Diese UFC-Rekorde haben Maßstäbe gesetzt und die Kampfsportwelt fasziniert.

Anderson Silva dominierte die Middleweight-Division mit einer unglaublichen Titelserie von 2.457 Tagen. Seine 16 aufeinanderfolgenden Siege sind bis heute unerreicht. Dicht gefolgt wird er von Jon Jones, Khabib Nurmagomedov und Demetrious Johnson, die jeweils 13 Siege in Folge verbuchen konnten.
Demetrious Johnson setzte mit 11 Titelverteidigungen im Flyweight einen beeindruckenden UFC-Rekord. Im Weltergewicht glänzte Georges St-Pierre mit neun erfolgreichen Verteidigungen. Jon Jones’ Dominanz im Light Heavyweight mit 26 Siegen, darunter Erfolge gegen Top-Favoriten, unterstreicht seine außergewöhnliche Karriere.
Zu den legendären Kämpfen zählen St-Pierre gegen Hendricks und Silva gegen Sonnen. Diese Duelle prägten die UFC-Geschichte und begeisterten Fans weltweit. Auch außerhalb der UFC setzte Fedor Emelianenko mit 28 ungeschlagenen Kämpfen bis 2010 neue Maßstäbe im MMA-Sport.
Das UFC-Ranking wird von einem Gremium aus Medienvertretern erstellt. Diese bewerten die Kämpfer basierend auf verschiedenen Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität und Siegesart. Das Ranking wird regelmäßig aktualisiert, um die aktuellen Leistungen der Kämpfer widerzuspiegeln.
Stand Februar 2025 sind die aktuellen UFC-Champions: Jon Jones (Schwergewicht), Alex Pereira (Halbschwergewicht), Dricus du Plessis (Mittelgewicht), Leon Edwards (Weltergewicht), Islam Makhachev (Leichtgewicht), Ilia Topuria (Federgewicht), Sean O’Malley (Bantamgewicht) und Alexandre Pantoja (Fliegengewicht). Bei den Frauen sind es Raquel Pennington (Bantamgewicht), Alexa Grasso (Fliegengewicht) und Zhang Weili (Strohgewicht).
Jon Jones ist seit dem 4. März 2023 der aktuelle Schwergewichtschampion der UFC.
Ja, Kämpfer können in mehreren Gewichtsklassen gerankt werden, sofern sie in diesen Gewichtsklassen aktiv sind und entsprechende Leistungen zeigen.
Anderson Silva hält den Rekord für die meisten Titelverteidigungen in der UFC-Geschichte mit 16 erfolgreichen Verteidigungen.
Die Position im UFC-Ranking wird durch Faktoren wie Bilanz, Gegnerqualität, Aktivität, Siegesart und die Organisation, in der gekämpft wurde, beeinflusst. Aktuelle Leistungen werden stärker gewichtet als ältere, und vorzeitige Siege sowie Kämpfe in großen Organisationen werden höher bewertet.
Zu den erfolgreichsten UFC-Kämpfern aller Zeiten gehören Anderson Silva, Demetrious Johnson, Georges St-Pierre, Jon Jones und Jose Aldo. Diese Kämpfer haben nicht nur zahlreiche Titelverteidigungen, sondern auch beeindruckende Siegesserien vorzuweisen.
Die längste Siegesserie in der UFC-Geschichte hält Anderson Silva mit 16 aufeinanderfolgenden Siegen. Dicht gefolgt von Jon Jones, Khabib Nurmagomedov, Demetrious Johnson und Max Holloway, die jeweils 13 Siege in Folge erzielten.