"Ben Askren soll sich erst beweisen!"
UFC-Präsident Dana White äußerte sich kürzlich gegenüber MMAJunkie über das Treffen mit dem von Bellator MMA entlassenen Ben Askren. Er bleibt bei seiner Meinung, dass Askren noch nicht für die UFC reif sei. Askren solle erst einmal bei einer Organisation wie World Series of Fighting (WSOF) unterschreiben.
„Der Junge hatte keine Chance, sich bei Bellator zu beweisen“, so White in einer Stellungnahme. „Bei WSOF gibt es genügend Herausforderungen für ihn. Er sollte bei ihnen unterschreiben. Ich weiß nicht, ob ein Vertrag zu Stande kommt, falls doch, ist es gut für ihn. Dann kann er zeigen, was er wirklich drauf hat!“
Allerdings soll auch die asiatische MMA-Organisation ONE FC an „Funky“ interessiert sein und ihm bereits ein Vertragsangebot gemacht haben. In seinem neuen Trainingsteam von „Rofusport Evolve MMA“ befinden sich sowohl UFC-Kämpfer wie Rafael Dos Anjos und Leandro Issa als auch die ONE FC-Kämpfer Shinya Aoki, Eddie Ng, Bruno Pucci und Jake Butler. Da das neue Team seinen Sitz in Singapur hat, mehren sich die Gerüchte, dass nun ONE FC die besten Karten für eine Verpflichtung des ehemaligen Bellator-Champions hat.
WSOF-Matchmaker Ali Abdel-Aziz bestätigte, dass man Askren ein sehr gutes Angebot vorgelegt hat.
„Ich fühle mit Askren. Björn Rebney (Bellator-Geschäftsführer, Anm. d. Red.) hat schlecht über ihn geredet und gesagt, er sei langweilig und eindimensional und das, obwohl er ihr Champion ist. Das macht man nur, wenn schon mit einer Entlassung plant. Es ist wirklich unangebracht einen Olympioniken so zu beleidigen. Es gibt keine besseren Athleten wie Olympioniken“, so Abdel-Aziz.
Weiter führt er aus, dass Askren vielleicht langweilig sei, seine zwei letzten Kämpfen bei Bellator jedoch genau das Gegenteil waren. Es sei eine Schande für Bellator, dass jemand wie Rebney solch eine großen Organisation repräsentiert.
„Er kennt sich mit den sozialen Netzwerken aus und ist eine super Persönlichkeit“, führte Abdel-Aziz über Askren aus. „Wir würden ihn gerne unter Vertrag nehmen. Außer Alvarez vs. Chandler hat Bellator nichts mehr zu bieten und ich bin mir sicher, dass mehr Leute Glory schauen als Bellator.“
Ben Askren hat sich noch nicht zu seiner Zukunft geäußert. Jedoch kann man in nächster Zeit eine Entscheidung erwarten.
