Dzevad Poturak will die Lager wechseln
Dzevad Poturak war in den letzten Monaten für “It's Showtime” und somit “Glory” tätig, doch aufgrund von Unzufriedenheit und zu wenigen Einsätzen will dieser die Lager in naher Zukunft wechseln. Der frühere WKA-Europameister hofft, in den kommenden Tagen einen Vertrag mit SuperKombat und damit auch K-1 zu unterschrieben.
Der „K-1 Fighting Network Prague 2007 Tournament”-Champion äußerte sich gegenüber seinem Management mit den Worten: “Ich will die Kooperation mit Euch beenden. Ich bin weder mit dem Geld zufrieden, das ich verdiene, noch mit der Anzahl der Kämpfe, die ich angeboten bekomme.“
Dies soll sich scheinbar alles ändern, sollte der 103kg-Athlet bei SuperKombat und K-1 in den Ring steigen, denn der 34-Jährige hat noch einiges vor: „Ich dachte, dass ich durch It's Showtime bei Glory mehr Einsätze finde, aber das ist nicht der Fall. Die sind auf der Suche nach jungen Kämpfern. Ich sage euch, ich bin ein großer Krieger und hungriger als der Großteil dieser jungen Kämpfer!“
Der aus Sarajevo stammende Poturak ist offensichtlich frustriert und gierig nach Ringeinsätzen, wenn man seinen Worten Beachtung schenkt. Dies hat SuperKombat getan, und damit dürfen die Zuschauer auf dynamisch explosive Kämpfe des massigen Bosniers hoffen, der in der neuen Organisation seinen Worten demnächst Taten folgen lassen will.
Der erste Einsatz des erfahrenen Bosniers für die "neue" Organisation könnte am 14. Oktober stattfinden, beim "K-1 Final 16"-Turnier in Tokio, bestätigte SuperKombat.
Der 34-jährige Kämpfer, der knapp 70 Begegnungen in seiner bisherigen Kickbox-Karriere aufzuweisen hat, stand bereits dreifach im Ring für SuperKombat sowie unzählige Male für K-1. Sein letzter und einziger Kampf für "It's Showtime" in diesem Jahr endete mit einem Körper-K.o., durch einen Kick zur Leber, den er gegen den Rumänen Daniel Ghita erlitt.
Trotz diesem Wechselwunsch ist fraglich, ob Poturaks laufender Vertrag mit "It's Showtime" ohne Weiteres beendet werden kann. Man darf auf die Antwort seines derzeitigen Arbeitgebers gespannt sein.
